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Intertextualität und Bildung – didaktische und fachliche Perspektiven

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Ralph Olsen, Bernhard Petermann and Jutta Rymarczyk

‘Intertextualität’ als ein Phänomen der generellen Vernetztheit von Texten hat es schon immer gegeben, nun aber gewinnt es in einer hypermedialen Kultur zunehmend an Bedeutung für schulische und hochschulische Lernprozesse. Die Autoren dieses Bandes versuchen aus unterschiedlichen fachspezifischen und -didaktischen Perspektiven hier anzusetzen. Sie möchten zu einer produktiven und fundierten Verknüpfung von ‘Intertextualität’ und ‘Bildung’ gelangen, um unter anderem praxiserprobten Konzepten (wie zum Beispiel ‘fächerübergreifendem Unterricht’) einen verlässlichen wissenschaftlichen Bezugspunkt zu bieten.
Aus dem Inhalt: Ralph Olsen: ‘Intertextualität’ - eine gemeinsame didaktische Kategorie für geistes- und kulturwissenschaftliche Bildung in Schule und Hochschule? Zur Einführung – Gerhard Härle: Intertextualität - eine Herausforderung für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik – Susanne Gölitzer: Poetry Slam - eine literarische Performance – Ralph Olsen: Musikalität in der Literatur. Eine Verortungsproblematik als Aufgabe einer intertextuell orientierten Literaturdidaktik – Andrea Brunner: Literarische Texte intertextuell präsentieren: Der Ansatz der Sprechwissenschaft und Sprecherziehung – Gina Weinkauff: «Wenn die Kinder artig sind...» - Doppelsinnigkeit und Intertextualität im Bilderbuch – Wolfgang Hallet: Was ist Intertextualität? Die Perspektive des Fremdsprachenunterrichts – Jutta Rymarczyk/Gabriela Scherer: Intertextualität im Literatur- und Fremdsprachenunterricht – Karin Vogt: Internet und Hypertext im Englischunterricht – Bärbel Diehr: Brit-Asian films im Englischunterricht - den britischen Kompromiss sichtbar machen – Christian Minuth: Texte zu Krieg und Frieden im Fremdsprachenunterricht – Carl-Peter Buschkühle: Interferenzen. Zum Verhältnis von Bild und Begriff in Werbung, Wissenschaft und Kunst – Gregor Pongratz: Ästhetisches Bilden mit Spielfilmen. Exemplarisch verdeutlicht an Spielfilmsequenzen aus Jenseits der Stille – Hans-Bernhard Petermann: Kann man das nicht einfacher sagen? - Probleme des Verstehens philosophischer Texte – Martin Bartels: Schöpferische Freiheit. ‘Intertextuelle’ Bezüge zwischen Philosophie und Literatur im Werk J.P. Sartres – Angelika Strotmann: Biblische Intertextualität. Die Taufe Jesu im Prolog des Markusevangeliums.