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Bildungsstandards und Kompetenzniveaus im Englischunterricht

Konzepte, Empirie, Kritik und Konsequenzen

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Wolfgang Zydatiß

Der Band nimmt die jüngste Diskussion um Bildungsstandards, Kompetenzmodelle und Qualitätsentwicklung im Fremdsprachenunterricht auf, indem er den Europäischen Referenzrahmen, die Klieme-Expertise und die KMK-Standards für die erste Fremdsprache einer konzeptuell-kritischen Bestandsaufnahme unterzieht. In ihren empirischen Teilen berichtet die Studie von quantitativ-statistischen Untersuchungen zur Entwicklung einer begrenzten Auswahl von kommunikativen und linguistischen Teilkompetenzen im Fach Englisch. Die gleichen Aufgaben wurden von über 400 Schülerinnen und Schülern bearbeitet, wobei die Probanden aus Regelklassen beziehungsweise bilingualen Zügen der Realschule und des Gymnasiums sowie aus gymnasialen Schnellläuferklassen stammten. Die verschiedenen Stichproben zeichnen sich nicht nur durch hoch differente Unterschiede und Sprünge in der allgemeinen Leistungsentwicklung aus, sondern auch durch eine erhebliche Variabilität im Niveau der kommunikativ-linguistischen Kompetenzen. Die Heterogenität der im Englischunterricht erzielten Leistungen erzwingt grundsätzliche Überlegungen zu den vorliegenden Standards sowie zur Qualitätssicherung und -steigerung in unserer Domäne.
Aus dem Inhalt: Kontextualisierung der bildungspolitischen Diskussion: Outputregelung und Standards – Zur Philosophie des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen – Kompetenzmodelle und -begriffe – Entwicklung ausgewählter kommunikativer und linguistischer Teilkompetenzen – Die Aufgabenbeispiele der KMK zwischen Wunsch und Wirklichkeit – Bildungsstandards = funktionale Basiskompetenzen ohne Bildung? Leistungsbewertung und sachbezogene Vergleichsnormen – Standards und Qualitätssicherung: Fragen über Fragen.