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Macht und Herrschaft in Bildungsorganisationen

Ein empirisch begründeter Vergleich von Macht- und Herrschaftskonzepten am Beispiel von Arbeitsbesprechungen

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Maresa Kalka-Rütten

Bildungsorganisationen sind soziale Systeme, in denen die Ausübung sozialer Macht im Zusammenhang mit organisationalen Strukturen stattfindet. Arbeitsbesprechungen als spezifische soziale Interaktionen stellen beispielhaft Prozesse der Machtausübung in Bildungsorganisationen dar und werden von der Autorin nach der Methode des idealtypischen Sinnverstehens analysiert. Diese Analyse ist Grundlage eines empirisch begründeten Vergleichs der Macht- und Herrschaftskonzepte in folgenden ausgewählten theoretischen Ansätzen: die Herrschaftssoziologie von Max Weber, die Strukturationstheorie von Anthony Giddens und die Organisationstheorie von Michel Crozier und Erhard Friedberg. Ziel des Vergleichs ist es, die empirische Brauchbarkeit der Konzepte festzustellen. Die Evaluierung der Konzepte führt zur Bildung von Synthesen, die vor allem auf den Annahmen von Max Weber und Anthony Giddens basieren. Damit kommt den hierarchischen Organisationsstrukturen eine vorrangige Bedeutung zu.
Aus dem Inhalt: Macht und Herrschaft in sozial- und organisationstheoretischen Ansätzen – Vergleich der Macht- und Herrschaftskonzepte – Qualitative Erforschung von Macht und Herrschaft in Bildungsorganisationen – Synthesen zur Erforschung organisationaler Macht und Herrschaft.