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Prinzip und Skepsis als Grundbegriffe der Pädagogik

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Henrik Westermann

Lehrer müssen ständig neue Entscheidungen treffen: Lehrpläne kommen und gehen, Bildungspläne werden fortlaufend verändert, Schulbücher werden revidiert. Gibt es bei allem Wechsel nicht auch Prinzipien, das heißt grundlegende Orientierungen, die bei allem zeitbedingten Wechsel die pädagogische Kontinuität sicherstellen, ja: das Pädagogische überhaupt erst gewährleisten? Freilich kann und muss man gegenüber allen erklärten Letztverbindlichkeiten Skepsis walten lassen. In diesem Buch wird beiden Gedanken, dem prinzipiellen wie dem skeptischen, nachgegangen. Dabei kommt die prinzipienwissenschaftliche Theorie von Petzelt ebenso zur Sprache wie die skeptische von Ballauff und Fischer. Sie werden zu einem Theorievorschlag synthetisiert, wobei die Differenz der Positionen und der Sinn des skeptischen Einsatzes nicht aufgehoben, sondern für die Praxis fruchtbar gemacht werden.
Aus dem Inhalt: Anlass - Problem - Verfahren – Der prinzipienwissenschaftliche Ansatz (Petzelt) – Der antithetisch-skeptische Ansatz (Ballauff) – Der skeptisch-transzendentalkritische Einsatz (Fischer) – Pädagogische Prinzipien, positionelle Skepsis einerseits und radikale Skepsis andererseits.