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Aurorafalter und Spiralnebel

Naturwissenschaft und Publizistik bei Martin Raschke 1929-1932

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Andreas Möller

Das Verhältnis von Literatur und Naturwissenschaft ist in den vergangenen Jahren in den Fokus der geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschung gerückt. Das Buch nimmt diesen Faden auf und untersucht das publizistische Werk des Dresdner Schriftstellers und Kolonne-Herausgebers Martin Raschke (1905-1943) hinsichtlich der Rezeption einschlägiger Theorien und Fachbegriffe. Es dokumentiert, dass die literarische Hinwendung zu den Naturwissenschaften am Ende der 1920er Jahre nicht zwangsläufig Ausdruck einer erkenntnisorientierten Annäherung ist, sondern der Instrumentalisierung wissenschaftlicher Aussagen zum Zwecke der Mechanismus- und Rationalismuskritik dienen kann.
Aus dem Inhalt: Entropie und Riemannsche Vermutung – Das Beispiel Günter Eich - Wissenschaft und Weltanschauung – Das publizistische Umfeld - Das Wissen um das Ganze – Vorstellungen von Ganzheitlichkeit um 1930 - Verwachsen mit der Maschine – Die Darstellung der Technik - Ort oder Impuls – Unbestimmtheitsrelation - Die unaufhörliche Schöpfung (1) – Eine Meldung über kosmische Strahlung - Fliehende Welten – Metaphorisierungen astronomischer Begriffe - Die unaufhörliche Schöpfung (2) – Meldungen über Zellatmung und Mutation.