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Der Jurist Rudolf Isay (1886-1956)

Ein verantwortungsbewusster Vermittler im Spannungsfeld zwischen dynamischer RechtsschRechtsschöpfung, ökonomischem Wandel und technischem Fortschritt

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Felix Gaul

Ein zentrales Anliegen der Arbeit ist es, dem jüdischen Rechtswissenschaftler und Emigranten Rudolf Isay (1886-1956) ein Denkmal zu setzen. Zudem wird das Ziel verfolgt, Isays heute in Vergessenheit geratenem Werk den Stellenwert einzuräumen, der ihm angesichts seiner visionären Kraft und seines Einflusses auf die Rechtsentwicklung gebührt. Unter diesen Prämissen werden zunächst wichtige Stationen im bewegten und schicksalhaften Leben Isays nachgezeichnet, bevor seine philosophischen, ethischen und ökonomischen Überzeugungen untersucht werden. Anschließend widmet sich die Arbeit eingehend Isays freirechtlich geprägter Rechtsschöpfungsmethode. Auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse werden die bedeutendsten Abhandlungen Isays im Unternehmens-, Patent-, Kartell- und Wettbewerbsrecht analysiert.
Aus dem Inhalt: Isays Biographie und die Charakterisierung seiner Persönlichkeit anhand seiner Grundüberzeugungen – Die gemäßigt freirechtliche Rechtsschöpfungsmethode Isays – Seine einflussreichsten Rechtsschöpfungsvorschläge und Gesetzentwürfe in verschiedenen Bereichen des Wirtschaftsrechts und ihre Auswirkungen auf die Rechtsentwicklung bis heute – Gesamtwürdigung von Isays Leben und Werk.