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Die Realität des moralischen Bewußtseins

Über die Möglichkeit einer subjektivitätstheoretisch begründeten Ethik im Anschluß an Kant und Fichte

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Christian Zeuch

In der Arbeit geht es darum, die Voraussetzungen für eine philosophische Ethik zu erörtern. Leitend ist hierbei die generelle Annahme, daß eine ontologieunabhängige Moralphilosophie letztlich nicht möglich ist. Also gilt es, nach einem geeigneten ontologischen Konzept für die ethische Forschung zu suchen. In dieser Untersuchung wird für eine subjektivitätstheoretisch ausgerichtete Ethik argumentiert, die die Geltung des moralischen Gesichtspunktes auf die Seinsweise von Subjektivität gründet. Die von Kant und Fichte vorgelegten moralphilosophischen Entwürfe enthalten für eine solche Konzeption wesentliche Anregungen.
Aus dem Inhalt: Herausarbeitung des für die Untersuchung leitenden Verständnisses von Vernunft und Wahrheit – Kritik der am Gegenstandsmodell ausgerichteten Form von Ethik – Explikation der Seinsweise des selbstbewußten Willens – Die Zeitlichkeit des sich selbst bestimmenden Willens.