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Die strukturellen Vollzugshindernisse bei der Besteuerung der Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften bei Wertpapieren

Eine Analyse der Ursachen des Steuererhebungsdefizits im Bereich des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG und der Möglichkeiten seiner Beseitigung

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Martin Schwierzi

Kapitalanlagen sind national und international sehr flexibel. Während das Problem des staatlichen Steuerzugriffs für den Bereich der Einkünfte aus Kapitalvermögen in Deutschland und zahlreichen anderen Ländern durch Zinsabschlagsteuern weitgehend gelöst werden kann, ist dies bei den Einkünften aus privaten Veräußerungsgeschäften bei Wertpapieren schwierig. Die Arbeit beleuchtet in ihrem ersten Teil die derzeitige Besteuerungssituation bei den privaten Wertpapierveräußerungsgeschäften und analysiert die einzelnen Ursachen für das in diesem Einkünftebereich bestehende Steuererhebungsdefizit. Im zweiten Teil werden die Möglichkeiten zur Beseitigung dieses Steuererhebungsdefizits dargestellt und unter verschiedenen Gesichtspunkten untersucht und bewertet.
Aus dem Inhalt: Materiellrechtlicher Rahmen zur Besteuerung der Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften bei Wertpapieren – Strukturelle Vollzugshindernisse im Steuerrecht als Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz – Strukturelle Vollzugshindernisse als Ursache des Steuererhebungsdefizits bei den Wertpapierveräußerungsgeschäften – Intensivierung der finanzbehördlichen Verifikation durch Einführung eines Prüf- oder Mitteilungssystems – Einführung eines Quellensteuerverfahrens – Einführung einer Abgeltungsteuer.