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Aufstände in Germanien und Britannien

Unruhen im Spiegel antiker Zeugnisse

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Jörg Daumer

Die Nordprovinzen des Imperiums, Germanien und Britannien, bargen erhebliches Unruhepotential: Sowohl die einheimischen Stämme neigten gelegentlich zu Aufständen als auch ehrgeizige römische Militärs. In dieser Studie werden Rebellionen von Caesar bis zur Zeit Domitians analysiert und verglichen. Der Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie diese Rebellionen in den römischen Quellen dargestellt sind. Siege gegen die gefürchteten Barbaren des Nordens waren für jeden römischen Kaiser ein Mittel der Herrschaftslegitimation. Niederlagen dagegen oder gar Meldungen von Usurpationen waren für das Ansehen verheerend. So werden Unruhen oft verzerrt wiedergegeben, die Tendenz hängt von der jeweiligen Quelle ab. Die Mechanismen der Manipulationen soll die Untersuchung aufzeigen. Dazu wird ein genauer Quellenvergleich durchgeführt und nach stereotypen Motiven in den Darstellungen gefahndet.
Aus dem Inhalt: Aufstände im Gallischen Krieg und während der Germanienkriege unter Augustus – Varusschlacht – Gaetulicusverschwörung – Bataveraufstand – Usurpationen des Vitellius und des Antonius Saturninus – Britannien – Der Kampf gegen Caratacus und der Boudiccaaufstand.