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Ansätze zur Patientenklassifikation in der medizinischen Rehabilitation aus gesundheitsökonomischer Perspektive

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Jana Ranneberg

Die medizinische Rehabilitation sieht sich immer wieder dem Vorwurf mangelnder Bedarfsgerechtigkeit ausgesetzt. Gleichzeitig leidet sie unter erheblichem Wettbewerbsdruck und veralteten Vergütungsstrukturen. Grundlage für nachhaltige Veränderungen ist dabei die Schaffung von Transparenz durch eine bedarfs- und leistungsorientierte Patientenklassifikation. Diese erhöht die Effektivität der Leistungssteuerung und ermöglicht eine bedarfsorientierte Allokation der Ressourcen. Diese Arbeit untersucht die besonderen Anforderungen der medizinischen Rehabilitation an ein derartiges Modell. Dabei werden internationale und nationale Prototypen auf den Prüfstand gestellt sowie eine eigene Systementwicklung anhand empirischer Daten vorgenommen. Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur aktuell hochbrisanten Diskussion um die Einführung eines eigenen Rehaklassifikationssystems in Deutschland.
Aus dem Inhalt: Definition und Abgrenzung der medizinischen Rehabilitation – Instrumente zur Erfassung gruppierungsrelevanter Patienten- und Behandlungskriterien – Internationale Ansätze zur Patientenklassifikation in der medizinischen Rehabilitation – Stand der Fallgruppendiskussion in Deutschland – Das Modell der Rehabilitationsbehandlungsgruppen.