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Macht der Glaube heil?

Der christliche Glaube als Heilsmacht im Anschluss an Eugen Biser und Eugen Drewermann

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Ralph Fischer

Viele Menschen fragen pragmatisch: «Was bringt mir der Glaube für mein Leben? Hilft er mir, dass ich mich bestmöglich entfalten kann, oder blockiert er mich?» Das Wort «Heil» ist heute zu einem abstrakten Nullwort verblasst. Diese Arbeit setzt sich aus dogmatisch-soteriologischer Perspektive mit einer Frage auseinander, die nicht nur für den christlichen Glauben und die christliche Religion von entscheidender Bedeutung ist: Macht der Glaube heil? Zur Diskussion stehen der Heilsanspruch der christlichen Religion und die Heilsbotschaft ihres Gründers, von dem es heißt: «In keinem anderen Namen ist das Heil zu finden.» (Apg 4,12) Die Auseinandersetzung mit den Theologen Eugen Biser und Eugen Drewermann, mit der biblischen Offenbarung und mit ausgewählten Modellen aus Kirchengeschichte, Human- und Naturwissenschaften macht deutlich, warum der christliche Glaube vor allem als heilender und heilvoller Glaube zu verstehen ist.
Aus dem Inhalt: «Neue Theologie» bei Eugen Biser – Die tiefenpsychologisch erweiterte theologische Hermeneutik – Die Synthese: Fünf Thesen im Anschluss an Eugen Biser und Eugen Drewermann – «Glaube» und «Heil» als theologische Grundbegriffe – Die hermeneutische Erweiterung: kirchengeschichtliche sowie human- und naturwissenschaftliche Perspektiven – Die Zusammenschau: der christliche Glaube als Heilsmacht.