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«Norden» und «Dänemark» als Bilder nationaler Selbstdarstellung im dänischen Landschaftsgarten

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Henrike Weyh

Das Aufkommen des landschaftlichen Gartenstils fiel in Dänemark in eine Zeit, in der die Fragen, was Vaterland sei oder wer zur eigenen Nation gehöre wichtige Themen in der politischen wie der kulturellen Diskussion waren. Dies fand seinen Niederschlag auch in zahlreichen Gartenprogrammen, wobei gerade die Begriffe Norden und Dänemark zu Identifikationsträgern werden konnten. Die Darstellung dieser Begriffe veränderte sich dabei ebenso, wie auch das nationale Selbstverständnis Dänemarks einem Wandlungsprozeß ausgesetzt war. Diese Arbeit untersucht die künstlerische Umsetzung der Begriffe Norden und Dänemark, geht auf ihre Tradierung in Kunst und Literatur ein und zeigt ihren Wandel in Abhängigkeit von den politischen Veränderungen auf.
Aus dem Inhalt: Der eigene Norden: Das Abbild Norwegens – Die nordische Vorzeit: Zeugnisse einer ruhmreichen Vergangenheit – Det er et yndigt land: Darstellungen der dänischen Landschaft – Bedeutende Ereignisse und ruhmreiche Persönlichkeiten: Die dänische Geschichte – Kontrast: Das Bild der dänischen und das Bild der nordischen Landschaft – Kontinuität: Einordnung der dänischen Geschichte in den nordischen Kontext.