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Konkurrenz und Kooperation in Hightech-Branchen

Das Beispiel der internationalen Flugzeugbauindustrie

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Marion Salot

Wettsubventionierung und Standortekonkurrenz sind Begleiterscheinungen des Globalisierungsprozesses, von denen besonders die Luftfahrtindustrie betroffen ist. Vor allem strukturschwache Regionen sind häufig in hohem Maße abhängig von multinationalen Konzernen. Diese nutzen ihre Machtposition als zentrale Arbeitgeber und Know-how-Träger aus, um Standorte gegeneinander auszuspielen. Gesamtwirtschaftlich betrachtet beinhaltet der Subventionswettlauf zwischen den Nationalstaaten und Regionen eine Verschwendung von Steuergeldern und Forschungspotenzial. Dennoch scheint es nicht möglich zu sein, ihn zu beenden. Mit Hilfe der Theorie der Interaktiven Wirtschaftspolitik wird nach Instrumenten gesucht, um dieses Dilemma aufzulösen. So soll ein effektiverer Einsatz von öffentlichen Fördermitteln ermöglicht, die Verhandlungsposition der Regionen gegenüber den Konzernen gestärkt und die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert werden.
Aus dem Inhalt: Modellierung des Subventionsstreits zwischen Airbus und Boeing – Das Verhältnis von Konkurrenz und Kooperation in der europäischen Luftfahrtindustrie – Airbus-Standorte im Gefangenendilemma? Eine Fallstudie am Beispiel Bristol und Bremen.