Show Less
Restricted access

Die österreichischen Einflüsse auf die Modernisierung des japanischen Rechts

Österreichisch-Japanische Rechtsbeziehungen III

Series:

Wilhelm Brauneder and Kazuhiro Takii

Japanische und österreichische Autoren behandeln in dieser Arbeit den Einfluß österreichischer Juristen im 19. und 20. Jahrhundert auf die Rechts- und Verfassungsentwicklung in Japan im Vergleich mit der Situation in Europa, nämlich von Hans Kelsen, Franz Klein, Eugen Ehrlich, Karl Renner und Anton Menger. Dazu gesellt sich der Einfluß von Johann von Chlumecky und Lorenz von Stein auf den jungen japanischen Parlamentarismus und Verfassungsstaat. Insgesamt wird die große Bedeutung der Genannten für die Verfassungsstruktur und das Rechtsdenken Japans sehr deutlich, wobei für den europäischen Leser besonders auch die Modifikationen in Japan neue Aspekte erschließen.
Aus dem Inhalt: Makoto Ohishi: Johann Freiherr Chlumecky und die Entstehung des japanischen Parlamentarismus – Kazuhiro Takii: Lorenz von Stein und Japans Konstitutionalisierung – Manfried Welan: Österreich-Cisleithanien als Verfassungsstaat – Atsushi Takada: Der Einfluss von Hans Kelsen auf die japanische Verfassungsrechtswissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg – Theo Öhlinger: Hans Kelsen und das österreichische Bundesverfassungsrecht: Ein kritischer Rückblick – Rieko Ueda: Franz Klein und die Reform des japanischen Zivilprozesses in der Taishô-Zeit (1912-1926) – Walter H. Rechberger: Die Bedeutung Franz Kleins für die europäische Rechtsentwicklung auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts – Hidetake Akamatsu: Eugen-Ehrlich-Rezeption, Rechtssoziologie und Zivilistik in Japan – Manfred Rehbinder: Die Bedeutung von Eugen Ehrlich für die deutschsprachige Rechtswissenschaft – Manfred Rehbinder: Eugen Ehrlich als Rechtslehrer – Arinobu Ohnaka: Der Einfluss der österreichischen Sozialrechtslehre auf das japanische Zivilrecht: Karl Renners Eigentumslehre und Wagatsuma Sakae (1907-1973) – Gerald Schöpfer: Zur sozialen Rechtslehre Anton Mengers und Karl Renners.