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Stimmen im Fluss

Wasserfrau-Entwürfe von Autorinnen- Literarische Beiträge zum Geschlechterdiskurs von 1800-2000

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Andrea Geffers

Die anhaltende Faszination von Nixen, Undinen und anderen Wasserfrauen gründet in deren Vieldimensionalität. Vielfältig sind auch die den Wasserwesen zugeschriebenen Repräsentationsweisen von Geschlecht. Während zu Autoren-Texten zahlreiche Studien vorliegen, untersucht diese Arbeit erstmalig umfassend die Wasserfrau-Literatur von Autorinnen und ihre Gendercodierungen. Auf der Grundlage literaturwissenschaftlicher Geschlechterforschung werden in einem ersten Teil exemplarische Einzelanalysen vorgenommen (Kulmann, Droste-Hülshoff, Meyerhof, Bachmann). Diese belegen autorinnenspezifische Akzentuierungen von Motiven, insbesondere im Hinblick auf weibliche Subjekt- und Autorschaftsentwürfe. Ein zweiter, systematisierender Teil vertieft diese Erkenntnisse durch die Überblicksdarstellung von Figuren- und Motivpräferenzen in zahlreichen weiteren Autorinnen-Texten.
Aus dem Inhalt: Faszination des Elementaren – Wasserfrauen in der Autorinnen-Literatur – Die Analysekategorie Gender – Geschlechterforschung in der Literaturwissenschaft – Wasserfrauen in der Lyrik Elisabeth Kulmanns – Annette von Droste-Hülshoffs Ledwina – Leonie Meyerhofs satirische Angriffe auf die Wasserfrau-Mythen – Ingeborg Bachmanns Undine geht – Figurenpräferenzen: Melusine, Undine, Ophelia, Wassermänner – Motivische und funktionale Elemente.