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Die steuerlichen Herstellungskosten

Eine mehrparametrische Steuerwirkungsanalyse für die Verschmelzung von Kapitalgesellschaften

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Maren Schwarz

Ausgangssituationen bei der Verschmelzung von Kapitalgesellschaften sind durch Unterauslastung betrieblicher Kapazitäten gekennzeichnet. In der handelsbilanziellen Diskussion wurde der Ansatzwert der selbsterstellten Erzeugnisse in der Bilanz als sensitiv gegenüber der Beschäftigung identifiziert. In Kombination mit dem umwandlungssteuerrechtlichen Wahlrecht beim Ansatzwert der Produktionskapazität in der steuerlichen Schlussbilanz wird in dieser Arbeit der Einfluss einer Verschmelzung zur Mobilisierung von Economies of Scale aus steuerlicher Sicht untersucht. Die Sensitivität des Liquiditätsnachteils der Produktion mit Lager gegenüber der Zahl der produzierten Güter, des Anteils der davon auf Lager genommenen Güter und des Wertverzehrs des Anlagevermögens wird exakt quantifiziert, um Folgerungen für die betriebliche Praxis abzuleiten. Die abgeleiteten Ergebnisse geben Hinweise auf die Wirkung der Einführung von IAS/IFRS auf die steuerliche Gewinnermittlung.
Aus dem Inhalt: Betriebswirtschaftliche Aspekte der Unterbeschäftigung – Die Produktion mit Lager in der steuerlichen Gewinnermittlung – Die Abbildung einer Verschmelzung von Kapitalgesellschaften in der Steuerbilanz – Die Effekte der Beschäftigung und des Ansatzwerts der Produktionskapazität auf den herstellungsbedingten Wertverzehr des Anlagevermögens – Die Liquiditätseffekte einer erfolgswirksamen Verschmelzung zur Mobilisierung von Economies of Scale.