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Adressatenorientierung in der öffentlichen politischen Rede von Bundeskanzlern 1951-2001

Eine qualitativ-pragmatische Korpusanalyse

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Melani Schröter

Die Arbeit geht der Frage nach, welche Annahmen politische Redner über ihre Adressierten haben und wie sich diese Annahmen in der Textgestaltung niederschlagen. 114 Reden von Bundeskanzlern von 1951 bis 2001 werden anhand des Konzepts von Adressatenrollen auf Erscheinungsformen von Adressatenorientierung hin untersucht. Adressatenrollen erfassen die Aspekte, die für den Redner an den Adressierten relevant sind. Politische Redner vergegenwärtigen sich die Adressierten in vier Rollen: als Handelnde, als Träger von Bewusstseinsinhalten, als Wahrnehmende und als Teil von Gemeinschaft. Mit Hilfe einer qualitativen Korpusanalyse werden sprachliche Erscheinungsformen der Bezüge auf die verschiedenen Adressatenrollen aufgezeigt und mit Blick auf ihre Funktion in der politischen Rede analysiert.
Aus dem Inhalt: Kommunikationsbereich Politik – Sphären öffentlicher politischer Rede – Beziehungsgestaltung und Adressatenorientierung im Sprachgebrauch – Adressatenrollen als rednerseitige Annahmen über mögliche Adressierte – Die Adressierten als Handelnde, als Träger von Bewusstseinsinhalten, als Wahrnehmende, als Teil von Gemeinschaft – Pragmatische Analyse sprachlicher Erscheinungsformen der Bezüge auf Adressatenrollen.