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Die geldpolitische Bedeutung elektronischen Geldes unter besonderer Berücksichtigung alternativer geldpolitischer Strategien

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Boris Harder

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen elektronischen Geldes auf die Geldpolitik und auf die bestehende Geldordnung. Die aktuelle Diskussion der geldpolitischen Implikationen elektronischen Geldes wird vor dem Hintergrund der theoretischen und bisher vorliegenden empirischen Erkenntnisse durchleuchtet. Im Mittelpunkt steht der Zusammenhang zwischen elektronischem Geld und der Wirksamkeit alternativer geldpolitischer Strategien; erörtert werden die Geldmengensteuerung und das Inflation Targeting. Abschließend wird erarbeitet, welche Handlungsoptionen und vor allem Handlungs- bzw. Regulierungsnotwendigkeiten sich durch elektronisches Geld für Zentralbanken ergeben. Die Analyse führt zu dem Ergebnis, dass das Auftreten von elektronischem Geld keine Bedrohung für Zentralbanken darstellt.
Aus dem Inhalt: Elektronisches Geld: Definition, Abgrenzung, Einsatzmöglichkeiten, Substitutionseffekte und weitere Entwicklung – Geldpolitische Probleme durch elektronisches Geld und Geldmengensteuerung – Inflation Targeting und elektronisches Geld – Handlungsoptionen und geldpolitische Schlussfolgerungen.