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Carnets Jean-Paul Sartre

Der Lauf des Bösen

Series:

Peter Knopp and Vincent von Wroblewsky

Die Sartre Gesellschaft nahm das Erscheinen von Sartres Drama Der Teufel und der liebe Gott vor gut fünfzig Jahren zum Anlaß, das aus der religiösen Tradition ins Politische verschobene Kategorienpaar gut – böse in seinen aktuellen moralischen und ethischen Dimensionen zu befragen. Von der Breite und Vielfalt dieses Themas zeugen die hier veröffentlichten Tagungsbeiträge. Aufsätze und Rezensionen erweitern und erkunden philosophische, literarische und ideengeschichtliche Bezüge, die unter Beweis stellen, daß das Sartresche Werk ein unversiegbarer Quell geistiger Anregungen auch für unsere Zeit geblieben ist.
Aus dem Inhalt: Friedrich Tomberg: Wieso böse? Zur Problematik der Verschiebung eines Begriffs der religiösen Tradition in die Politik – Andreas Nachama: Menschen sind keine Engel. Entscheidungsfreiheit zwischen Gut und Böse – Gerburg Treusch-Dieter: Die Frauen, die Macht und das Böse – Susan Neiman: Kommt es auf die Absichten an? – Peter Knopp: Sartre und Kierkegaard: eine zeitverschobene Parallelaktion? – Joseph Jurt: Die Konzeption der Literatur nach Sartre und Bourdieu – Ulrich Müller-Schöll: Sartres antihumanistischer Humanismus – Bernhard Hunger: Le passé, j’essaie en vain de le rejoindre. Sartres Kritik am Historismus in La Nausée – Rainer E. Zimmermann: Sartres Das Sein und das Nichts als moderne Poetik. Zur Neubegründung eines Begriffs – Isabelle Grell : L’invention de deux femmes des Chemins de la liberté – Vincent von Wroblewsky: Zu Lebens- und Weltentwürfen bei Sartre und Houellebecq.