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Dualitätstheorie als methodischer Ansatz mikroökonomischer Theorien

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Michael Ahlheim

Auf dem Gebiet der mikroökonomischen Theorie und ihrer Anwen- dung - insbesondere im Rahmen der Finanzwissenschaft - gewannen in den letzten Jahren sogenannte duale Ansätze zunehmend an Bedeutung. Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist die Rückführung der verschiedenen Ansätze auf ihre gemeinsamen mathematischen Grundlagen, die im wesentlichen dem Bereich der Konvexen Analysis entstammen, und ihre Abgrenzung gegenüber anderen Duali- tätskonzepten der Ökonomie. Aus dem Zusammenhang zwischen den mathematischen Dualitätskonzepten einerseits und dem Dualitätsbegriff der Mikroökonomie andererseits ergeben sich einige wesentliche Ein- sichten bezüglich der Speicherung und Weitergabe ökonomischer Informationen mit Hilfe der verschiedenen durch den mikroökonomischen Dualitätsbegriff miteinander verbundenen Funktionen. Die daraus resultierenden Beziehungen zwischen diesen Funktionen werden am Beispiel der Konsumententheorie ausführlich dargestellt.
Aus dem Inhalt: U.a. Dualität in der nichtlinearen mathematischen Optimierung - Dualität zwischen Funktionen am Beispiel der Kon- jugationsbeziehung - Verschiedene Typen von Dualitätsbeziehungen zwischen Mengen - Der erweiterte Dualitätsbegriff der Mikro- ökonomie - Dualitätsbeziehungen im Rahmen der Konsumententheorie.