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Einheitliche Anwendung des UN-Kaufrechts in italienischer und deutscher Rechtsprechung und Lehre

Eine Untersuchung zur einheitlichen Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe und interner Lückenfüllung im CISG

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Christopher Niemann

Das «Weltkaufrecht» ist durch das CISG wenigstens zum Teil Wirklichkeit geworden, nachdem die historisch gewachsenen nationalen Zivilrechtskodifikationen den grenzüberschreitenden Warenverkehr lange Jahre stark behindert hatten. Die aktuelle Herausforderung des überaus praxisrelevanten internationalen Kaufrechts besteht in der Bewahrung der formal erzielten, internationalen Rechtsvereinheitlichung. Die Untersuchung befasst sich mit einem der zentralen Probleme des Einheitsrechts – seiner einheitlichen Anwendung. Vielfach wird befürchtet, dass die formal vorhandene Einheit durch nationale Auslegungstendenzen de facto wieder aufgehoben wird. Anhand einer Vielzahl von auslegungsbedürftigen Rechtsbegriffen des CISG werden die Auslegungsergebnisse der deutschen und italienischen Rechtsprechung und Lehre auf ihre Einheitlichkeit untersucht.
Aus dem Inhalt: Einheitliches Kaufrecht - Bedürfnis, Regelungstechnik, Rechtsnatur – Die Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe und die interne Lückenfüllung des UN-Kaufrechts nach Art. 7 CISG – Vergleich der Auslegungsergebnisse in der Rechtsprechung und Literatur Deutschlands und Italiens zu Problembereichen des UN-Kaufrechts – Vergleich der Entwicklungen des UN-Kaufrechts in Italien und Deutschland - Schlussbetrachtung.