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Die Gerichtsbarkeit der Europäischen Gemeinschaften

Rechtsprechung und Rechtssprache Europas aus französischer Perspektive

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Philippe Gréciano

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) ist eine der Institutionen, die das Gemeinschaftsrecht bilden. Seine Rolle bei der Reform der Rechtsordnungen aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist um so wichtiger, als seine Rechtsprechung unmittelbare Geltung im nationalen Recht und vor inländischen Richtern entfaltet. Die Regeln über den Aufbau der Gerichtsinstanzen und die Verfahrensordnungen bestärken die Beteiligten eines Gerichtsverfahrens im Vertrauen in dieses Regelwerk. Ein besseres Bewusstsein und besserer Schutz der Rechte dieser Beteiligten erfordern die Kenntnis der Verfahrensregeln auf europäischer Ebene. Die Untersuchung berücksichtigt die neuesten Entwicklungen des Gemeinschaftsrechts und der Rechtsprechung des EuGH. Es verhilft zum besseren Verständnis des Stellenwerts dieser Rechtsprechung und deren Zielsetzung. Dieses Lehrbuch richtet sich an europäische Juristen und juristische Linguisten, die jeden Tag mehr und mehr bei der Umsetzung des Gemeinschaftsrechts und der sprachlichen Entwicklung der Europäischen Union mitwirken.
Aus dem Inhalt: Ziele des Europarechts – Funktionen der Europäischen Gerichtsbarkeit – Der EuGEI als «Verwaltungsgerichtsbarkeit» - Sachliche Zuständigkeiten und entsprechende Textverfahren – Der EuGH als Verfassungsgerichtsbarkeit - Sachliche Zuständigkeiten und entsprechende Textverfahren – Fälle und Falllösungen im vergleichenden Recht – Glossar und Übungen.