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Sprache, Handlung, Wirklichkeit im Deutschen Gegenwartsdrama

Studien zu Thomas Bernhard, Botho Strauss und Bodo Kirchhoff

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Siegfried Steinmann

Die vielfältigen Verbindungen und Beziehungen zwischen Sprache, Handeln und (dargestellter) Wirklichkeit im deutschen Gegenwartsdrama verweisen auf eine bestimmte Problematik: sie wurde von so bedeutenden Theoretikern wie Lacan, Foucault und Adorno, deren Gedanken unter anderen in der vorliegenden Arbeit entscheidende Interpretationsanstösse geben, als eine in der heutigen Zeit verstärkt zu beobachtende Sprach- und Verständigungsproblematik beschrieben. Dass gerade von der Kritik in Thematik und Darstellungsweise so unterschiedlich eingeschätzte Autoren nicht nur auf ein und dieselbe Wirklichkeit, sondern oft auf ähnliche gesellschaftliche Verhältnisse kritisch hinweisen, macht diese Untersuchung anhand von intensiven Einzelanalysen in Verbindung mit einer vergleichenden Betrachtung vor dem Hintergrund des jeweiligen Gesamtwerks deutlich.
Aus dem Inhalt: Sprache, Denken und Bewusstsein - Sprache und Unbewusstes - Handlung: Tendenzen in der Literaturkritik - Schlagworte «Subjektivität» und «Innerlichkeit» - Realität und Spiel - Rollenverhalten und Komödie - «Absurdität des Realen».