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Hegemonialstellungen im Völkerrecht: Der ständige Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

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Hortense Ute Demme

Die Vereinten Nationen beruhen gemäß Art. 2 I UN-Charta auf dem Prinzip der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitglieder. Im Sicherheitsrat ist dieses Prinzip durchbrochen. So ist die Mitgliederzahl im Sicherheitsrat auf 15 begrenzt, wovon zehn nichtständige und fünf ständige Mitglieder sind. Letztere sind aufgrund ihrer zeitlich unbegrenzten Anwesenheit und durch das so genannte Veto bei Abstimmungen im Sicherheitsrat privilegiert. Diese Arbeit untersucht die Hintergründe und Auswirkungen der Sonderstellung der ständigen Mitglieder. Der ständige Sitz ist seit der Gründung der Vereinten Nationen das Thema heftiger Kontroversen. Vor diesem Hintergrund werden die anhaltenden Reformbestrebungen dargestellt. Schließlich wird die Vereinbarkeit der Privilegierung mit dem Völkerrecht analysiert.
Aus dem Inhalt: Hegemonien im Völkerrecht – Der ständige Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen – Hintergrund der Privilegierung der ständigen Mitglieder – Problemkreise im Zusammenhang mit der Privilegierung – Kontroversen und Reformbestrebungen – Vereinbarkeit mit dem Völkerrecht.