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«Irgendwie fühl ich mich wie Frodo...!»

Eine empirische Studie zum Phänomen der Medienreligion

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Wilhelm Gräb, Jörg Herrmann, Kristin Merle, Jörg Metelmann and Christian Nottmeier

Medienreligion ist ein Massenphänomen. Jeder Mensch in der modernen Mediengesellschaft partizipiert in der einen oder anderen Weise an diesem Prozess der Verständigung des Subjektes über sich selbst und die Welt. Medienreligion versteht sich so als Vollzug der subjektiv-persönlichen Anverwandlung medialer Sinnmuster. Was aber haben Kinofilme wie Der Herr der Ringe – Die Gefährten, Lola rennt und Fight Club mit Religion zu tun? Und wie werden die religiösen Sinngehalte von Kinofilmen individuell angeeignet? Die Studie geht diesen Fragen in der Kombination von Werk- und Rezeptionsanalysen populärer Kinofilme nach und legt damit die erste empirische Untersuchung zur These der Medienreligion vor.
Aus dem Inhalt: Gelebte Medienreligion – Methodische Vorüberlegungen – Filmanalyse Cast Away - Verschollen Filmanalyse Lola rennt Methoden - Durchführung - Phänomen: Medienreligion – Filmanalyse Fightclub Filmanalyse The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit Filmanalyse The Truman Show Filmanalyse Der Herr der Ringe «Irgendwie fühl ich mich wie Frodo...!» - Bericht zur Ring*Con 2003 – Filmanalyse Lost in Translation Filmanalyse The Day After Tomorrow Popularreligion - Selbstauslegung im Prozess visueller Kommunikation – Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse.