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Im Spannungsfeld von schulischem Religionsunterricht und gemeindlicher Katechese

Zur Kooperation zwischen Verantwortlichen in Grundschulen und in kirchlichen Gemeinden

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Michaela Stöhr

Je weniger Kinder eine bewusst religiöse Erziehung und Bildung erfahren, umso dringlicher stellt sich die Frage nach den Möglichkeiten gemeinsamen Handelns aller Beteiligten. Dazu müssen die Verantwortlichen für den Religionsunterricht und die Gemeindekatechese ein Spartendenken überwinden. Die Autorin dokumentiert in diesem Buch den kooperativen Aufbau einer Schulgottesdienst-Kultur in einer Grundschule. Eindrücklich werden die langfristigen und weitreichenden Auswirkungen einer solchen Kultur dargelegt. In einer differenzierten Umfrage hat sie den mentalen Hintergrund und die Einstellung der handelnden Personen sowie deren Bewertung des über Jahre laufenden Prozesses untersucht. Unter Berücksichtigung der Chancen, aber auch der Probleme einer Zusammenarbeit erarbeitet sie einen Leitfaden für die Praxis und zeigt geeignete Projekte auf. Sie bietet Lehrkräften und kirchlichen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern, die bei Wahrung ihres spezifischen Aufgabenbereichs im Interesse der Kinder kooperieren wollen, eine wertvolle Hilfe.
Aus dem Inhalt: Veränderte Lebenswelt der Kinder – Rahmenbedingungen religiöser Erziehung – Zur Entwicklung des schulischen Religionsunterrichts – Zur Situation der auf Kinder bezogenen Gemeindearbeit – Probleme, Chancen einer nachhaltigen Kooperation zwischen Religionsunterricht und Gemeindekatechese – Beispiel für die Zusammenarbeit in Projekten – Zum Aufbau einer Schulgottesdienst-Kultur – Neuere Initiativen zur Kooperation.