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Der ärztlich assistierte Suizid

Straftat oder Akt der Nächstenliebe?

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Amelia Kuschel

Die Frage nach den Grenzen der Zulässigkeit der verschiedenen Formen der Sterbehilfe zählt zu einer der weltweit meistdiskutierten und umstrittensten Fragen, und das nicht nur unter Juristen und Medizinern, sondern auch und gerade in der Gesellschaft. Die Autorin beleuchtet diese Thematik zunächst unter Darstellung der verschiedenen Formen der Sterbehilfe und unter dem Gesichtspunkt der rechtlichen Strafbarkeitsformen im Hinblick auf die diesbezüglich einschlägige Rechtsprechung. Darüber hinaus werden der Einfluss des Grundgesetzes geprüft und die zivilrechtlichen Möglichkeiten (Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht) vorgestellt. Auch auf die gerade jüngst in den Fokus der Kritik geratenen Sterbehilfegesellschaften wird Bezug genommen. Neben den diversen Richtlinien zur Handhabung des Problems in der medizinischen Praxis (u.a. auch bezüglich schwerstgeschädigter Frühgeborener) werden über die deutschen Staatsgrenzen hinaus Modelle anderer Staaten dargestellt, so zum Beispiel Oregons zurzeit einzigartiger Death with Dignity Act. Ob die gesetzliche Einführung des ärztlich assistierten Suizids auch in Deutschland eine Möglichkeit zur Erhellung der juristischen Grauzone sein könnte, wird untersucht. Nach Aufzeigen bereits existierender Gesetzesvorschläge stellt die Autorin abschließend einen eigenen Gesetzesvorschlag vor.
Aus dem Inhalt: Darstellung der verschiedenen Formen der Sterbehilfe – Abgrenzung rechtlicher Strafbarkeitsformen unter Bezugnahme auf die einschlägige Rechtsprechung – Zivilrechtliche Möglichkeiten: Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht – Sterbehilfegesellschaften – Richtlinien in der medizinischen Praxis – Rechtsvergleichende Betrachtung, z. B. Oregons Death with Dignity Act – Darstellung verschiedener Gesetzesvorschläge, z. B. der Alternativentwurf eines Gesetzes über Sterbehilfe – Palliativmedizin.