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Theorien Internationaler Beziehungen und neue methodische Ansätze

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Andrea K. Riemer

Gerade die Theorien Internationaler Beziehungen repräsentieren im 21. Jahrhundert die kennzeichnenden Eigenschaften der wissenschaftlichen Postmoderne, das heißt Vielfalt und Differenzierung finden gleichzeitig statt. Dies gilt sowohl für die theoretischen Konzepte – strukturalistische, poststrukturalistische, handlungs-theoretische, diskursive Ansätze – als auch für die Forschungsfragen, Forschungsziele, Forschungsbereiche, Methoden und Analyseebenen. Der Neuheitsgrad liegt in der konsequenten Verschränkung unterschiedlicher Ebenen und Perspektiven, wobei zum Beispiel Ereignisse und Prozesse auf der Mikro-/lndividualebene durch Meta-/Makro-/globale Zusammenhänge erklärt werden. Dieses Buch ist ein Versuch, aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen mit vorhandenen theoretischen Konzepten und den Medien (Instrumenten, Methoden) Spielfilm und Bild zu kombinieren. Es ist ein erster Ansatz, im deutschsprachigen Raum die Debatte zu eröffnen, die im englischsprachigen Raum seit einigen Jahren stattfindet. Damit wird ein neuer Blickwinkel geboten, der zu mehr Sensibilität im politischen Diskurs führen soll.
Aus dem Inhalt: Der Arbeitsrahmen: Vom theoretischen Rahmen zur Gestaltung der Realität – Theorien Internationaler Beziehungen: Vom Mythos zur Handlungsanleitung – Eine historische Reprise: Von den Gründungsvätern zu aktuellen Entwicklungen – Die Strukturierung der Ansätze: Viele Wege führen zum Ziel – Die großen Stränge in der Debatte: Vom Idealismus und Realismus zur Via Media – Die Diskursanalyse, der Film und Theorie Internationaler Beziehungen: Aktuelle Entwicklungen – Case Study: JFK - Tatort Dallas – Bilder und daraus abzuleitende Leitbilder: Postpostmodernismus?