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UN-Verwaltung und Menschenrechte

Die internationale Zivilverwaltung im Kosovo

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Julia Tielsch

Durch die Sicherheitsratsresolution 1244 aus dem Jahr 1999 wurde der Grundstein für die umfassende Übernahme von Staatsgewalt durch die UN im Kosovo gelegt. Trotz ihrer Verdienste um die Förderung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sieht sich die UN-Übergangsverwaltung (UNMIK) seither auch der Kritik ausgesetzt, bei der Verwirklichung ihrer Ziele gegen internationale Menschenrechtsstandards zu verstoßen. Nach einer Darstellung der Strukturen der UNMIK befasst sich die Arbeit damit, inwieweit internationale Menschenrechtsstandards überhaupt auf UN-Übergangsverwaltungsstrukturen Anwendung finden, untersucht ausgewählte Menschenrechtsverstöße und stellt abschließend die Frage, inwieweit solche gegebenenfalls unter den besonderen Umständen gerechtfertigt werden können.
Aus dem Inhalt: Strukturen der UN-Übergangsverwaltung UNMIK – Legitimationsanforderungen an internationale Übergangsverwaltungen – Menschenrechtsverstöße durch die UNMIK – Rechtfertigungsmöglichkeiten von Menschenrechtsverstößen durch internationale Übergangsverwaltungen, die unter Kapitel VII UN-Charta eingesetzt wurden.