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Finanzströme und stetiges Gleichgewicht

Mikro- und makroökonomische Untersuchung eines reinen Strom-Modells mit zwei Produktionssektoren

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Konrad Morath

Stetigen makroökonomischen Gleichgewichtsmodellen wird häufig vorgeworfen, sie seien für eine detaillierte Untersuchung der kurzfristigen Finanzierungsweisen staatlicher oder privater Ausgaben nicht geeignet. Dieser Mangel ist auf die übliche Formulierung der Gleichgewichtsbedingungen für die Finanzmärkte zurückzuführen und darf keinesfalls als eine notwendige Eigenschaft stetiger Modelle aufgefasst werden. Anhand eines ausführlich mikroökonomisch begründeten Modells wird gezeigt, dass ein stetiges Modell bei konsistenter Formulierung mindestens ebenso differenzierte Aussagen zulässt wie sein diskretes Pendant.
Aus dem Inhalt: Methodische Überlegungen: Wann sind diskrete und stetige Modelle äquivalent? - Mikroökonomische Begründung des Verhaltens der einzelnen Sektoren, komparativ-dynamische Analyse - Folgen wirtschaftspolitischer Massnahmen.