Show Less
Restricted access

Präventivmaßnahmen börsennotierter Gesellschaften zur Abwehr feindlicher Übernahmeversuche in Deutschland und Großbritannien

Eine rechtsvergleichende Untersuchung des deutschen und britischen Rechts unter Berücksichtigung der Europäischen Übernahmerichtlinie

Series:

Christian Bank

Die Problematik feindlicher Übernahmen wird in Deutschland derzeit intensiv diskutiert. Dies gilt spätestens seit der Übernahmeschlacht Mannesmann/Vodafone und dem zwischenzeitlichen Scheitern der Europäischen Übernahmerichtlinie. Vor dem Hintergrund zusammenwachsender Kapitalmärkte stellen sich deutsche Unternehmen vermehrt die Frage, wie sie der Gefahr ausländischer Übernahmen begegnen können. Nicht selten herrscht dabei ein Gefühl der Schutzlosigkeit vor. So wird in Wissenschaft und Praxis die Auffassung vertreten, deutsche Gesellschaften unterlägen gegenüber britischen Gesellschaften einem Wettbewerbsnachteil, weil sie keine vergleichbaren Präventivmaßnahmen zur Übernahmeabwehr ergreifen könnten wie ihre britischen Konkurrenten. Die Arbeit hat das Ziel, diese Einschätzung durch eine rechtsvergleichende Untersuchung mit dem britischen Recht auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Darüber hinaus werden die Auswirkungen der Europäischen Übernahmerichtlinie auf die in beiden Rechtsordnungen möglichen präventiven Abwehrmaßnahmen analysiert. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Rolle der institutionellen Anleger für die Schaffung eines europäischen Level Playing Field gelegt.
Aus dem Inhalt: Wirtschaftliche Bedeutung und Hintergrund feindlicher Übernahmen – Rechtliche Rahmenbedingungen für Präventivmaßnahmen gegen feindliche Übernahmen in Deutschland und Großbritannien – Abwehrmaßnahmen der Verwaltung – Aktienrechtliche und übernahmerechtliche Neutralitätspflicht – Abwehrmaßnahmen der Aktionäre – Hauptversammlungsermächtigungen – Europäische Übernahmerichtlinie – Entwicklung eines europäischen Level Playing Field für Unternehmensübernahmen – Golden Share-Urteile des EuGH.