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Controlled Foreign Companies-Rules

Eine steuersystematische Analyse im Rahmen eines Ländervergleichs unter Berücksichtigung der Vereinbarkeit mit den Doppelbesteuerungsabkommen und dem Europäischen Gemeinschaftsrecht

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Katharina Silvia Brähler

Die Controlled Foreign Companies-Rules (CFC-Rules) als besondere gesetzliche Abwehrmaßnahme gegen «Steuerflucht» sind einhellig scharfer Kritik ausgesetzt. Dies ist insofern verwunderlich, als die OECD und die EU die Implementierung von CFC-Rules geradezu propagieren und aller Kritik zum Trotz immer mehr Staaten CFC-Rules einführen. Die Arbeit versucht den Grund dieses Widerspruchs zu erarbeiten. Hierbei werden die CFC-Rules im Rahmen eines Ländervergleichs vor allem auf die Angemessenheit ihres Abwehrausmaßes und die Stringenz ihrer Besteuerungskonzeptionen hin untersucht sowie ihre Vereinbarkeit mit den Doppelbesteuerungsabkommen und dem Europäischen Gemeinschaftsrecht geprüft. Auf Basis der Ergebnisse der Analyse werden Lösungsvorschläge entwickelt, die zu einer angemessenen, stringenten sowie DBA- und gemeinschaftsrechtskonformen CFC-Besteuerungskonzeption führen.
Aus dem Inhalt: Steuerflucht durch die Errichtung der Controlled Foreign Companies (CFC) – CFC-Rules als besondere gesetzliche Abwehrmaßnahme gegen Steuerflucht – Vergleich der CFC-Rules ausgewählter EU-Staaten und den USA – Vereinbarkeit der CFC-Rules mit den Doppelbesteuerungsabkommen – Vereinbarkeit der CFC-Rules mit dem Europäischen Gemeinschaftsrecht.