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«Der Seele gottverfluchte Hundegrotte»

Poetische Gestaltung und gedankliche Struktur von ars vivendi und ars moriendi im Frühwerk Hugo von Hofmannsthals

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Michael Collel

Ausgehend von Hofmannsthals Idee vom Nächsten und seiner Idee vom Leben soll mit der Auslegung von Ad me ipsum eine Formidable Einheit des Hofmannsthalschen Frühwerkes aufgezeigt werden. Es soll nachgewiesen werden, daß die in den Frühwerken Hofmannsthals vorherrschende poetische Gestaltung der ars vivendi-/ars moriendi-Thematik mit der gedanklichen Struktur von Ad me ipsum in auffallend konsistenter Weise korrespondiert. Der hierzu nötige, ständige Blickwechsel zwischen intensiver Ad me ipsum-Analyse und holistischer Interpretation des Frühwerks befördert ein überraschendes, handfestes Ergebnis: Die eigenwillige Nomenklatur und die Klassifikation der eigenen Werke in Ad me ipsum motiviert Hofmannsthal 1916 aus einem gedanklichen Kosmos, der nachweislich schon den jungen Hofmannsthal 1893 regierte.
Aus dem Inhalt: Moderne ohne Identität - Hofmannsthal im Wiener Fin de Siècle – Der Thor und der Tod - Interpretation – Ad me ipsum - Fragment-Analyse – Hofmannsthals Frühwerke - Werkinterpretation.