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Friede, Wirkungsgeschichte und kollektives Unbewusstes

Phänomenologische Parallelen bei H.-G. Gadamer und C.G. Jung

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Josef Hohmann

Die Arbeit weist nach, dass die Wirkungsgeschichte bei Gadamer und das kollektive Unbewusste bei Jung identisch sind. Mit dieser Erkenntnis wird der wirkungsgeschichtliche Zusammenhang von Verstehen, Menschenrechten und Frieden untersucht und die Aussichtslosigkeit der Friedensdiskussion aufgezeigt, sofern sie auch in Zukunft die Wirkungsgeschichte in ihrer bereits einzelwissenschaftlich untersuchten Konkretion vernachlässigt. Neben der Lehrbarkeit von Verstehen und ihrer pädagogischen Bedeutung wird auch die wechselseitige Bedingtheit von Struktur und Sinn aufgezeigt, die dem Streit zwischen Hermeneutik und Strukturalismus den Boden entziehen kann.
Aus dem Inhalt: U.a. Übersicht über C.G. Jungs Psychologie - Das Phänomen des Archetyps bei Kant - Übersicht über Gadamers «Wahrheit und Methode» - Verstehen und Frieden - Hermeneutik und Strukturalismus.