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Die deutsch-sowjetischen Handelsbeziehungen in den Jahren 1925-1932

Deutschlands Rolle im außenwirtschaftlichen Integrationsbestreben der Sowjetunion

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Oleg Kashirskikh

Der Zugang zu den früher verschlossenen sowjetischen Archiven hat die Möglichkeit eröffnet, das Problem der deutsch-sowjetischen Handelsbeziehungen einer erneuten Analyse zu unterziehen. Die mit dieser Arbeit vorgelegten Ergebnisse beweisen überzeugend, dass die Sowjetunion nach einer außenwirtschaftlichen Integration strebte, welche die Diskriminierung zu reduzieren und der Außenwirtschaft mehr Stabilität zu verleihen versprach. Es zeigt sich zudem, wie intensiv die sowjetische Führung darauf bedacht war, die deutschen Sonderkonditionen neben ihrer direkten Verwertung zugleich dazu zu nutzen, sich von Deutschland zu emanzipieren, die importgestützte eigene Industrialisierung auf eine außenpolitisch breitere Basis zu stellen und dabei insbesondere die angelsächsischen Länder ins Spiel zu bringen.
Aus dem Inhalt: Deutsch-sowjetische Handelsbeziehungen – Außenwirtschaftliche Integration der Sowjetunion – Struktur des sowjetischen Außenhandels – 300 Mio. RM-Kredit – Šachty-Affäre.