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Die Auswirkung einer Post-Merger-Integration auf die Interaktionsbeziehung zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat

Eine Fallstudie am Beispiel der Integration zweier Unternehmen in einen Konzern

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Marcell Vollmer

Diese Fallstudie befasst sich mit der Akquisition und anschließenden Integration von zwei Unternehmen in einen Konzern. Die empirische Grundlage der Untersuchung sind qualitative Interviews mit Betriebsratsmitgliedern und Personalverantwortlichen. Obwohl die Akteure zwei völlig unterschiedliche Verhandlungsstrategien wählten, folgten daraus keine Unterschiede im Zusammenhang mit den zentralen Entscheidungen auf Konzernebene und für den Verlauf des Integrationsprozesses. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass sich kein einheitliches Verlaufsmuster der Interaktionsdynamik herauskristallisiert hat. Die Einflussmöglichkeiten der Akteure, insbesondere die der Betriebsratsmitglieder, auf die Entscheidungen der Konzernführung im Verlauf der Integrationsphase waren sehr gering.
Aus dem Inhalt: Fallstudie – Akquisitions- und Integrationsprozess von zwei Unternehmen – Qualitative Interviews – Unterschiedliche Verhandlungsstrategien der Betriebsratsgremien – Unterschiedliche Verlaufsmuster – Ernüchternde Erkenntnis: keine Unterschiede im Integrationsprozess, keine Einflussmöglichkeiten auf Konzernentscheidungen.