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Baupropaganda und Bildprogrammatik der Frührenaissance in Florenz - Rom - Pienza

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In Florenz, Rom und Pienza entstehen die bedeutendsten baupolitischen und bildprogrammatischen Konzeptionen der Frührenaissance, die nicht nur im Hinblick auf ihre kunsthistorische Relevanz analysiert werden, sondern deren prägende Ideologie im Vordergrund der Untersuchung steht. Die Kunst des 15. Jahrhunderts in Italien, die epochale Werke wie den Palazzo Medici, die Anfänge der neuzeitliche Peterskirche oder die Sixtinische Kapelle und deren jeweilige Ausstattung mit Malereien und Skulpturen hervorbrachte, erweist sich als einerseits ausgesprochen eklektizistisch, andererseits dient sie der Artikulation umfangreicher Programme, die divergierende Aspekte wie die Visualisierung der civitas Dei, Anknüpfung an das israelitische Königtum, Antikenrezeption, Legitimationsversuche des Primatus Papae und die Propagierung des Türkenkrieges vereinigen.
Aus dem Inhalt: Bau- und Bildprogramme Cosimos de' Medici - Projekte Nikolaus' V. - Neubau der Peterskirche - Die Sixtin. Kapelle - Architekturikonologie des Quatrocento.