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Franco Biondi – Grenzgänger der Sprachen, Wanderer zwischen den Kulturen

Erfahrungen der Fremde und ihre literarische Verarbeitung im Spiegel von Franco Biondis Prosa

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Rossela Pugliese

Primäres Erkenntnisinteresse dieser Arbeit ist es, durch eine vornehmlich textimmanente Untersuchung in die Prosa des deutsch-italienischen Autors Franco Biondi einzuführen. Ausgehend von der Beobachtung, dass die Begegnung mit der Fremde bzw. dem Fremden eine für Biondis Prosa konstitutive Rolle spielt, wird gezeigt, wie Biondi in seiner Prosa der Fremde bzw. dem Fremden begegnet und wie er beide Denk- und Auslegungsfiguren auf der Inhalts- und Ausdrucksebene literarisch verarbeitet. Um für die besondere literarische Darstellung Biondis den notwendigen begrifflichen Rahmen zu schaffen und dabei eine auf seine Prosa anwendbare Theorie des Fremden bzw. der Fremde zu entwerfen, wurde das Phänomen zunächst hinsichtlich seiner philosophischen, soziologischen und psychologischen Dimension beleuchtet und schließlich in seiner sprachlichen Dimension als grundlegende ästhetische Kategorie analysiert.
Aus dem Inhalt: Dimensionen des Fremden: Transzendenz und Immanenz des Fremden – Die philosophische Dimension – Die soziologische Dimension – Die psychologische Dimension – Die sprachliche Dimension – Die Fremde als Horizont des Werkes: Der Autor in der Fremde – Fremde in der Prosa – Konstellationen der Fremde in den Romanen: Utopie des Interkulturellen – Grenzen der Literatur Franco Biondis.