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Parteienfamilie ohne Zusammenhalt?

Programmatische Gegenreden von CDU, CDA und Tories auf die neue Sozialdemokratie

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Bernd Sondermann

Drei Parteien in Europa standen in den neunziger Jahren vor einer gemeinsamen Herausforderung. Die Christdemokraten in Deutschland und in den Niederlanden sowie die Tories in Großbritannien galten lange Zeit als natürliche Regierungsparteien. Mit den Protagonisten einer modernisierten Sozialdemokratie konfrontiert, wurden sie in die Opposition gedrängt. Die Konsequenzen des parlamentarischen Rollenwechsels im Prozess der Politikformulierung prägen das Profil der Parteien: Haben CDU, CDA und Tories ihren Standort neu bestimmt? Hat die Parteienfamilie eine gemeinsame Antwort auf den Dritten Weg gefunden? Der Autor legt den Maßstab von Programmparteien an. Er vergleicht die programmatischen Beiträge in der quantitativen und qualitativen Analyse. Sein Ergebnis legt Differenzen in der Zieldefinition von Programmarbeit offen. Es handelt sich um ein Bündnis von sehr unterschiedlichen Familienmitgliedern.
Aus dem Inhalt: Partei- und Programmbegriff – Relevanz von Parteiprogrammatik – Kriterienkatalog für Programmparteien – Parteiziele und Parteitypen – Parteigeschichte – Verortung in der nationalen Parteienkonkurrenz – Links-Rechts-Dimension – Konvergenzen und Divergenzen von Programmprofilen – Reaktionsstrategien auf neue Sozialdemokratie – Europäisches Parteienbündnis von programmatischer Heterogenität.