Show Less
Restricted access

Hochdeutsch in Skandinavien III

III. Internationales Symposium, Greifswald, 24.-25. Mai 2002

Series:

Christer Lindqvist

Im Mai 2002 fand in Greifswald das dritte internationale Symposium Hochdeutsch in Skandinavien statt. Die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Dänemark, Deutschland, Island, Norwegen, Polen, Schweden und der Schweiz gehaltenen Vorträge, die in diesem Band in überarbeiteter Form zugänglich gemacht werden, erörtern anhand von Fachtexten und literarischen Werken Fragen aus den Bereichen Übersetzungswissenschaft, Komparatistik, Transferenz und Integration bei Entlehnungen, Syntaxinterferenzen sowie Wissenschaftsgeschichte.
Aus dem Inhalt: Kjartan Ottosson: Jacob Grimm als Vater der Alt(west)nordischen Philologie – Lars Wollin: «Hoo haffuer honom lärdt then grammaticam?» Die Flexion lateinischer Lehnwörter im älteren Schwedisch – Hans-Peter Naumann: Syntaxinterferenzen in schwedischer Barockliteratur. Zur afiniten Konstruktion – Silvia Müller: Zum Übersetzen von Olavus Petris «Een liten boock om Sacramenten» (1528) ins Hochdeutsche. Ein Werkstattbericht – Monica Haglund-Dragić: Zusammensetzungen mit Adjektiv bzw. Partizip als Zweitglied im neueren Schwedisch und Deutsch – Christer Lindqvist: Strindbergs Hemsöborna als Übersetzungsproblem – John Ole Askedal: Faustische Probleme. Zur Übersetzung von Thomas Manns Roman Doktor Faustus ins Norwegische – Eugeniusz Rajnik: Morphologische und semantische Unterschiede zwischen dänischen und deutschen Substantiven, die «falsche Freunde» sind – Vibeke Winge: Ist deutsches Lehngut wieder salonfähig?