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Leistungsbestimmung des Arbeitnehmers

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Femke Reinecke

Im Arbeitsrecht ist das Direktionsrecht des Arbeitgebers als einseitiges Leistungsbestimmungsrecht anerkannt. Zunehmend werden Entscheidungen in Fragen der Arbeitszeitverteilung und anderer Modalitäten der Arbeitserbringung aber auch dem einzelnen Arbeitnehmer überlassen. Dadurch könnte sich ein neuer Gestaltungsfaktor im Arbeitsrecht, nämlich ein Leistungsbestimmungsrecht des Arbeitnehmers, entwickelt haben. Die Arbeit widmet sich der Frage, in welchen Regelungskreisen einem Arbeitnehmer kraft Gesetzes oder vertraglicher Vereinbarung solche einseitigen Entscheidungskompetenzen zustehen. Es wird untersucht, ob die Leistungsbestimmung des Arbeitnehmers rechtsgeschäftlichen Charakter hat und deshalb Verbindlichkeit gegenüber dem Arbeitgeber erzeugen kann, oder ob es sich nur um eine rein tatsächliche Mitwirkung an Entscheidungen handelt.
Aus dem Inhalt: Leistungsbestimmungsrecht des Arbeitnehmers – Faktische Leistungsbestimmung – Konstitutive Leistungsbestimmung – Elternzeit – Streikteilnahme – Anspruch auf Teilzeitarbeit – Urlaubsanspruch – Arbeitsrechtliche Zielvereinbarungen – Flexible Arbeitszeitmodelle – Arbeitszeit – Kernzeitenregelung – Cafeteriasystem – Wirtschaftsrisiko.