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Sachmängelhaftung im französischen Kaufrecht vor und nach Umsetzung der Verbrauchsgüterkaufrichtlinie

Mit rechtsvergleichenden Hinweisen zum deutschen Recht unter besonderer Berücksichtigung von «Weiterfressersachverhalten»

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Aris Kaschefi

Die Grundlage der Arbeit bildet die im Jahr 1999 vom Europäischen Parlament und dem Rat erlassene Verbrauchsgüterkaufrichtlinie. Der Zielsetzung der Richtlinie nach Mindestvereinheitlichung des Verbrauchsgüterkaufrechts folgend, wird am Beispiel des Rechts in Frankreich die Sachmängelhaftung und die erfolgte Novellierung unter dem Gesichtspunkt der Richtlinienkonformität dargestellt. Im Anschluss werden die französische und die deutsche Rechtsordnung hinsichtlich der erreichten Rechtsangleichung zueinander in Bezug gestellt. Hierauf aufbauend wird abschließend anhand von nationalen Rechtsprechungsbeispielen beider Rechtsordnungen die unterschiedliche Behandlung und Lösung der Konstellation der «Weiterfressersachverhalte» rechtsvergleichend untersucht.
Aus dem Inhalt: Sachmängelhaftung im französischen Kaufrecht vor der Reform – Das französische Mängelrecht in der Novellierung – Rechtsvergleichende Hinweise zur deutschen Sachmängelhaftung – «Weiterfressermängel» in Deutschland vor und nach der Schuldrechtsmodernisierung – «Weiterfressersachverhalte» in Frankreich – Vergleich der Lösungen für «Weiterfressersachverhalte».