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Islamischer Religionsunterricht

Rechtliche Perspektiven

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Myrian Dietrich

Die Einführung islamischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen wird heute von fast allen Seiten befürwortet. Rechtliche Unsicherheiten führten in der Vergangenheit jedoch immer wieder zu Streit zwischen islamischen Vereinigungen einer- und staatlichen Behörden andererseits. Sie hemmen mancherorts bis heute positive Entwicklungen, wenngleich in einigen Bundesländern vielversprechende Schulversuche eingeführt wurden. Die Autorin untersucht die Geschichte islamisch religiösen Unterrichts in Deutschland und legt die rechtlichen Voraussetzungen für einen islamischen Religionsunterricht gemäß Art. 7 Abs. 3 GG dar. Neben der Frage, welchen rechtlichen Anforderungen eine islamische Vereinigung entsprechen muss, um in Kooperation mit dem Staat treten zu können, werden Kriterien für die Zulassung islamischer Glaubensinhalte entwickelt, rechtliche Perspektiven für alternative Varianten islamischen Unterrichts aufgezeigt und Parameter für die Lehrerausbildung aufgestellt.
Aus dem Inhalt: Rechtlicher Rahmen des Religionsunterrichts – Islamunterricht als Mittel zur Integration – Geschichte des islamischen Unterrichts in Deutschland – Selbstorganisation der Muslime – Der Begriff der «Religionsgemeinschaft» – Inhalte eines islamischen Religionsunterrichts – Die Rolle des Staates – Problemskizze staatlicher Lehrerausbildung.