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Abgestuftes Arbeitsrecht am Beispiel des abhängigen GmbH-Geschäftsführers (mit europäischen Bezügen)

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Norbert Kuhn

Das Amt des GmbH-Geschäftsführers hat auch für Nichtgesellschafter große Bedeutung. Parallel dazu beschäftigt Rechtsprechung und juristische Literatur die Frage, ob und wie diesen so genannten abhängigen Geschäftsführern trotz ihrer Organstellung ein sozialer Schutz über die Anwendung von Arbeitsrecht gewährt werden kann. Der Gesetzgeber hat diese Frage bislang nur unbefriedigend geregelt. Die Arbeit versucht Lösungsansätze zu finden, die dem Geschäftsführer einen Sozialschutz bieten können, seine Stellung als Organ der Gesellschaft ausreichend berücksichtigen und gleichzeitig Rechtssicherheit gewährleisten. Anhand eines Modells eines abgestuften Arbeitsrechts wird aufgezeigt, welche arbeitsrechtlichen Bestimmungen auf den abhängigen Geschäftsführer Anwendung finden. Die gefundenen Ergebnisse werden durch praxisrelevante Beispielsfälle veranschaulicht.
Aus dem Inhalt: Das soziale Schutzbedürfnis des Fremdgeschäftsführers – Die Einstufung des Fremdgeschäftsführers als Arbeitnehmer – Die Einstufung des Fremdgeschäftsführers im Europarecht – Die Anwendung von Arbeitsrecht auf Fremdgeschäftsführer in ausgewählten europäischen Staaten – Anwendbare Schutzgesetze nach dem Modell eines abgestuften Arbeitsrechts.