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Die Kanzlerdemokratie

Voraussetzungen, Strukturen und Änderungen des Regierungsstiles in der Ära Adenauer

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Jost Küpper

Weithin unbekannt ist bis heute, wie der Prozess des Regierens unter dem ersten Bundeskanzler, Konrad Adenauer, ablief. In der vorliegenden Untersuchung wird der Regierungsstil in Bonn in den Jahren zwischen 1949 und 1963 dargestellt und politikwissenschaftlich analysiert. Die «Kanzlerdemokratie» erweist sich dabei als ein politisches Phänomen recht eigentümlichen Charakters mit statischen und variablen Elementen. Sie ist nur deshalb zu verstehen, weil die Arbeit erstmals die informelle Seite des Geschehens mit ausleuchtet, indem sie sich auf bislang nicht verwendetes Quellenmaterial stützt.
Aus dem Inhalt: U.a. Der «starke» und der «schwache» Adenauer - Die Entstehung des Koalitionsvertrages von 1961 und seine Vorläufer - Der Stellenwert «Einsamer Entscheidungen» - Koalitionsausschuss, Koalitionsgespräch und «Küchenkabinett» - Die Rolle der wichtigsten Berater des Kanzlers.