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Antonius Johannes N. (Ferdinand) Reichsgraf von Herberstein, Bischof von Triest (1760-1774)

Ein Leben im Spannungsfeld zwischen finanzieller Notlage und Repräsentation

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Helmut Beneder

Die Stadt Triest stellt im 18. Jahrhundert in mehrfacher Hinsicht eine Besonderheit dar. Durch das Freihandelspatent Karls VI. zu Beginn des Jahrhunderts kam es zu gravierenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen. Dass dabei die Kirche nicht untätig zusehen wollte, versteht sich von selbst. So versuchte der dem Wiener Hof gut bekannte Antonius Johannes N. (Ferdinand) Reichsgraf von Herberstein, ab 1760 Bischof der alten Diözese Triest, mit Hilfe einer Vielzahl verschiedener Projekte und Eingaben bei der Behörde den neuen Zeiten gerecht zu werden. Der Autor versucht anhand von Quellenmaterial dem politischen und kirchlichen Sonderfall Triest in der Zeit des beginnenden Josephinismus nachzuspüren und das nicht immer spannungsfreie Verhältnis Kirche-Behörde darzustellen.
Aus dem Inhalt: Weltliche und kirchliche Administration in Triest um die Mitte des 18. Jahrhunderts – Biographische Notizen der Familie von Antonius Johannes N. (Ferdinand) Reichsgraf von Herberstein – Die finanzielle Situation Bischof Herbersteins in Triest und die Versuche einer Lösung – Das Projekt der Etablierung eines geistlichen Zentrums in der Theresienstadt – Bischof Herberstein und die Andersgläubigen – Pfarrvertauschung mit der Republik Venedig.