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Paradox, Vorbild und Versöhner

S. Kierkegaards Christologie und deren Rezeption in der deutschen Theologie des 20. Jahrhunderts

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Toshihisa Hachiya

Die Christologie ist ein Zentralthema christlicher Religion und Theologie. In Kierkegaards Werken liegt eine Begründung der christologischen Lehre vor, die sich aus seiner existentiellen Lebenserfahrung und -reflexion entwickelt. Er versteht Christus zunächst als «Paradox», aber später als «Vorbild» und «Versöhner». Dieser Gedankenweg kann uns heute zum Verständnis der christlichen Theologie verhelfen. In der Auseinandersetzung mit Kierkegaard entwickelten viele Theologen im 20. Jahrhundert, besonders K. Barth, R. Bultmann, P. Tillich sowie D. Bonhoeffer ihren eigenen christologischen Gedanken.
Aus dem Inhalt: Leidenschaft und Inkognito – Augenblick und Paradox – Offenbarung Gottes und Geschichte – Der Leidende – Vorbild und Versöhner – Christus als Gott und Mensch – Die Christologie der Kreuzestheologie bei Moltmann.