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Erziehung zur interkulturellen Kompetenz durch Rhythmik, Tanz und Musik

Zur Bedeutung der Rhythmik in Institutionen der Elementar- und Vorschulerziehung unter besonderer Berücksichtigung interkultureller Gegebenheiten

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Fariba Zarrin

Diese interdisziplinäre Studie versucht anhand der entwicklungspsychologischen Theorien und kulturvergleichenden Studien die fördernden Kontexte der Entwicklung für das Kind im Vorschulalter darzustellen. Die von der Kultur geprägten unterschiedlichen Sozialisationskontexte, insbesondere die europäischen und die asiatischen finden hier eine besondere Aufmerksamkeit. Dabei wird ein neues Bild von der asiatischen beziehungsweise iranischen Kultur vermittelt. Die Vorschulerziehung und ihre Ziele werden für eine multikulturelle Gesellschaft wie Deutschland und eine Welt, in der die interkulturelle Interaktion zunehmend im Leben des Menschen Platz nimmt, definiert. Tanz, Musik und Rhythmik werden hierzu als geeignete Medien betrachtet, die auf Grund ihrer Eigenschaften in der Lage sind, diesen Zielen gerecht zu werden. Die wichtigsten Elemente der Rhythmik, Bewegung und Musik entsprechen den naturgegebenen Anlagen und den Bedürfnissen des Kindes nach Bewegung und Freude und können zur Förderung seiner Entwicklung eingesetzt werden. Deren kulturelle Komponenten bieten eine optimale Möglichkeit um die interkulturelle Kompetenz der Kinder und deren Eltern und Erzieher(innen) zu fördern.
Aus dem Inhalt: Entwicklungspsychologie und Kultur – Stand der kulturvergleichenden Studien – Kulturen und Menschenbilder – Infragestellung der Teilung der Kulturen in westlich und nicht-westlich – Entwicklung im kulturellen Kontext – Migration und Integration – Die Elementar- und Vorschulerziehung und ihre Ziele – Erziehung zur Kreativität – Was ist Rhythmik? – Ziele der Rhythmik in Einrichtungen der Elementar- und Vorschulerziehung in einer multikulturellen Gesellschaft.