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Lev Šestovs Apotheose des Irrationalen

Mit Nietzsche gegen die Medusa

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Sonja Koroliov

Lev Šestov (1866-1938), der sich selbst zum Außenseiter stilisiert, steht dennoch im Zentrum der europäischen Moderne. Albert Camus schätzte ihn. In dieser Studie wird das Gesamtwerk Šestovs im Kontext der abendländischen Philosophie auf sein Verhältnis zu Nietzsche untersucht. Gleichzeitig Nietzscheaner und Apologet des Christentums, greift Šestov auf die unterschiedlichsten Quellen zurück, die von der antiken Tragödie bis zur zeitgenössischen Psychiatrie reichen, um seinen eigenen Weg zu gehen und den blinden Glauben an die Allmacht der Vernunft zu bekämpfen.
Aus dem Inhalt: Nietzsche in Russland – Šestovs frühe Nietzsche-Interpretationen – Kritik am Rationalismus – Irrationalismus versus Geisteskrankheit – Wahn und Rausch: Šestovs Rezeption der «Geburt der Tragödie» – Šestovs Begriff der Zeit – Šestov und Kierkegaard.