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Die Bestimmung des Produktionspotentials in Theorie und Empirie

Ein Beitrag zur Stagflationserklärung

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Reinhard Kudiss

In der vorliegenden Arbeit wird zur theoretischen Modellierung und empirischen Messung des volkswirtschaftlichen Produktionspotentials entgegen der sonst üblichen, eher mechanistischen Sichtweise nicht auf technische Maximalkonzepte abgestellt. Vielmehr erfolgt auf der Basis preistheoretischer Verhaltenshypothesen eine Integration des potentiellen Outputs in den Modellzusammenhang der von den Vertretern der Neuen Klassischen Makroökonomik postulierten «natural-rate cum rational expectations» - Hypothese. Der Verfasser kommt nach umfangreichen ökonometrischen Tests für die Bundesrepublik Deutschland zu folgendem Fazit: Die Ableitung des Potentialbegriffs aus einem Optimierungskalkül der Marktteilnehmer bewährt sich hinsichtlich einer realitätsnahen Diagnose und Projektion potentieller Wachstumsspielräume.
Aus dem Inhalt: U.a. Rationale Erwartungen und Stabilisierungs- politik - Produktionspotential als «supply constraint» - Konzeptionen des Produktionspotentials - Theoretische Neuformulierung der Potentialkonzeption - Empirische Evidenz für die Bundesrepublik Deutschland - Wirtschaftspolitische Implikationen.